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Herzliche Einladung zum Spaziergangswochenende und Urbanofilm zu „Gehen in der Stadt“ am 19./20. Juli
16. Juli 2013, 22:21
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Liebe Freunde und Bekannte, liebe Spaziergangsbegeisterte,

das noch junge Berliner Spaziergangslabel mikromakrowelt (Andrea Respondek und Karsten Michael Drohsel) veranstaltet am 19. und 20. Juli zusammen mit Aline Löw ein Spaziergangswochenende. An diesem Wochenende werden geführte Spaziergangstouren durch Berlin, die zuvor bei den bisherigen drei Spaziergangswettbewerben von metastadt prämiert wurden, und in Kooperation mit Urbanophil ein Filmabend zum „Gehen in der Stadt“, angeboten.

Andrea Respondek, Karsten Michael Drohsel und Aline Löw beschäftigen sich schon lange mit dem Thema Raumwahrnehmung und – damit eng im Zusammenhang stehend – der Spaziergangswissenschaft (auch Promenadologie), die insbesondere von Lucius Burckhardt begründet und geprägt wurde. Ein Spaziergang dient hierbei als Instrument, Raumeindrücke und -bezüge, die in der alltäglichen Routine nicht mehr wahrgenommen werden, wieder bewusst zu erfassen, zu deuten und zu verstehen. Mit dem Spaziergangswochenende soll diese Möglichkeit zur Stadterfahrung einem größeren Publikum zugänglich machen. Darüber hinaus sollen Spaziergangsbegeisterte die Möglichkeit zur Vernetzung und zum Gespräch über Sichtweisen und Projekte haben.

Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn Ihr an dem einen oder anderen Spaziergang teilzunehmen oder am Filmabend zur Vorführung und einem anschließenden Gespräch vorbeizukommen würdet. Tagesaktuelle Informationen, Treffpunkte und Zeiten entnehmt Ihr bitte unsrerer Webseite unter www.mikromakrowelt.de

Falls ihr uns mit einem Veranstaltungshinweis auf Eurem Blog bzw. mit einem Post über Eure Verteilerliste unterstützen würdet, wäre das großartig!



Einladung zum Janes Walk “Welche Farbe hat die Schöneberger Insel?” Sa. 04. Mai
1. Mai 2013, 11:17
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Das Spaziergangslabel „mikromakrowelt“ läd euch herzlich zum zum diesjährigen Jane`s Walk am kommenden Samstag den 4. Mai ein. Thema ist dieses mal Welche Farbe hat die Schöneberger Insel?”

Gemeinsam sollen Fragen wie: Können Kieze Farben haben? Und wenn ja, wie materialisieren sie sich? Welche Farbe hat ein Kiez, wenn wir die visuellen Eindrücke außer Acht lassen und uns auf die gehörte, gerochene oder gefühlte Farbe konzentrieren? Lassen sich Stadträume farblich verstehen und folglich auch farblich darstellen? Welche Funktionen übernehmen Farben dann und wie wirken diese Farben, wenn wir die visuellen Eindrücke mit den empfundenen Farben in Relation setzen? Bekommen Farben an Gebäuden, die Farbe der Infrastrukturen und Verkehrsmittel, farbig beleuchtete Häuser und Plätze eine neue Bedeutung? Werden wir durch Farben beeinflusst?

die farben oranienburgs

„Das Buch „Welche Farbe hat Berlin“ von David Wagner hat uns inspiriert unsere Stadtwahrnehmung auf die Frage nach der Farbigkeit der Stadt zu fokussieren. Diese Inspiration wollen wir auf dem Spaziergang mit euch teilen.

Treffpunkt und Uhrzeit: 04.05.2013 um 14:00 am nördlichen Brückengeländer der Julius-Leber-Brücke, nahe der Eisdiele. Der Spaziergang soll pünktlich beginnen, deshalb bitte auch pünktlich erscheinen. Dauer ca. 3 Stunden. Am Ende des Spaziergangs ist eine Einkehr geplant, um das erlebte zu reflektieren.

Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko und ist kostenlos, es wäre jedoch schön, wenn jede teilnehmende Person ein Spende für die Materialien geben könnte.

Alle weiteren Informationen findet Ihr unter www.mikromakrowelt.de und www.janeswalk.net



22. – 23. Juni 2012 DENKSALON REVITALISIERENDER STÄDTEBAU in Görlitz/Zgorzelec
2. Juni 2012, 22:47
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Städtische Resilienz – Zwischen Unsicherheit und Verlässlichkeit

Es ist mehr auf Sicht zu fahren, rät Prof. Klaus Töpfer, denn in Zeiten zunehmender Unsicherheiten gehe es darum, in Alternativen zu denken. Die großen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit zwingen uns, stets Offenheit für Veränderungen zu praktizieren. Dabei ist auf Verlässlichkeit und Kontinuität in der Stadtentwicklung besonders zu achten, weil es gerade für die Bürger unserer Städte immer wichtiger wird, Vertrauen und Stabilität in ihrem urbanen Lebensumfeld zu erfahren. Als Fachexperten, Politiker und handelnde Akteure sind wir aufgerufen, für eine lebenswerte Zukunft unserer Städte zu sorgen, indem wir nach geeigneten Strategien der Stadtentwicklung suchen, mit denen wir Unsicherheiten langfristig begegnen können.

Schon immer sahen sich Städte Unsicherheiten und einem ständigen Wandel ausgesetzt. Die unterschiedliche Wahrnehmung von Gefährdungen gehört dabei zur Stadtgeschichte ebenso wie zur Stadtgesellschaft insgesamt. Im Zeitalter weltweiter Vernetzung von Information und    Wissen ergeben sich neue Unsicherheiten in der Stadtentwicklung. Klimawandel, Ressourcenverknappung oder      Finanzkrise beschreiben Kernprobleme, denen sich unsere Städte generell stellen müssen. Auf lokaler Ebene sind es Stadtidentität und Stadtgestaltung ebenso, wie Bevölkerungsrückgang, zunehmende Alterung der Stadtgesellschaft und Leerstandsproblematiken.

Vielfältig wahrgenommene Unsicherheiten erfordern Strategien, die von einem Denken in Alternativen geprägt sind. Es gilt, städtische Resilienz als Widerstands-, Anpassungs- und Innovationsfähigkeit zu verstehen. Dabei müssten in Stadtentwicklung und Städtebau stetige Lernprozesse und ein kritisches Reflektieren des eigenen Handelns zur Selbstverständlichkeit werden. Resilienz zu denken, beginnt daher in einer gemeinsamen Debatte um vorausschauendes Handeln für eine zukunftsfähige Entwicklung der europäischen Stadt.

Ausgehend von einem so skizzierten Begriff der Resilienz wollen wir diesen zur Grundlage unseres diesjährigen Denksalons nehmen. Gemeinsam mit Ihnen fragen wir nach resilienten Strategien in Stadtentwicklung und Städtebau. Ebenso soll danach gefragt werden, was sich in der Vergangenheit bewährt hat und in Zukunft als beispielhaft gelten könnte. Innerhalb der drei Foren Wandel, Widerstand und Wirkung haben Sie die Gelegenheit, gemeinsam mit Fachexperten aus Theorie und Praxis disziplinübergreifend zu diskutieren.

Diese erste Gedankenskizze soll der eigenen Inspiration dienen und zugleich Einladung sein, in der Europastadt Görlitz / Zgorzelec den gemeinsamen Dialog zur Qualität städtischer Resilienz – zwischen Unsicherheit und Verlässlichkeit – kreativ mitzugestalten.

Der Denksalon 2012 findet in Kooperation mit der Alfred Herrhausen Gesellschaft, der Heinrich-Böll-Stiftung und der Sto-Stiftung statt.

INFO II PROGRAMM

 



was ist los im zwischenraum?
12. März 2012, 18:37
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nur noch bis freitag möglich, eine anmeldung zur tagung der urbanauten zum thema „revolution im zwischenraum –  protest, teilhabe & diskurs zwischen digitalen und urbanen öffentlichen räumen“.

das bild ist dieser webseite hier entnommen

aus der ankündigung des veranstalters: Der öffentliche Zwischenraum – zwischen digitalen und urbanen öffentlichen Räumen – ist auch in München kaum mehr zu übersehen. Innerhalb weniger Tage gab es gleich zwei prominente Ereignisse. Am 13. März startet das digitale Beteiligungsangebot der Stadt München im Rahmen der Fortschreibung der “Perspektive München“. Außerdem erreichte das Bürgerbegehren des Bündnis “München gegen die 3. Startbahn”, nach anhaltenden Rangeleien auf Facebook, mit 31.430 gültigen Unterschriften das notwendige Zulassungsquorum für einen Bürgerentscheid.
Weitere Vorstöße gibt es aus vielen Richtungen; aus der Bevölkerung, von Politik und Verwaltung, aber auch von wirtschaftlichen Unternehmen. Im Februar gingen hunderte Menschen in München auf die Straße, um gegen ACTA – das sog. Anti-Produktpiraterie-Handelsabkommen – zu demonstrieren. Mit dem mittlerweile etwas ins Stocken geratenem Open Government/Open Data Projekt MOGDy wagte sich die Stadt München bereits vor über einem Jahr in die Unwägbarkeiten des öffentlichen Zwischenraums und galt damit lange Zeit als Vorreiterstadt in Sachen Open Data. Zu den Ausprägungen des öffentlichen Zwischenraums gehören aber außerdem auch wildere Formen wie beispielsweise Flashmobs. Im Dezember letzten Jahres sorgten im öffentlichen Raum Münchens gleich zwei davon aus unterschiedlichen Gründen für Furore.
Das Protestjahr 2011 hat gezeigt, was digitale soziale Medien für die Emanzipation der (Stadt-)Bürger leisten können. Wir sind gespannt, wie es in München weitergeht. Am ersten Frühlingswochenende möchten wir deshalb die Möglichkeiten und Grenzen des öffentlichen Zwischenraum auf unserer Tagung “Revolution im Zwischenraum” gemeinsam mit der Ev. Akademie Tutzing, zahlreichen Partnern und Referenten, u.a. aus Verwaltung und Politik, debattieren und laden Euch herzlich dazu ein.

23. – 25. märz 2012 in der ev. akademie tutzing, tutzing am starnberger see

veranstalter: die urbanauten – debatten, konzepte und projekte für öffentliche räume und ev. akademie tutzing
anmeldung: e-mail mit der tagungsnummer 0512012 an Frau brosch: brosch@ev-akademie-tutzing.de
das programm gibt es hier, alle weiteren infos hier

see you in tutzing!



bad graffiti-project
22. Dezember 2011, 18:53
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http://www.scotthocking.com/badgraffiti.html