sonntagspost#2 mountain dwellings
was soll man zu diesem wunderkind noch sagen? bjarke ingels, der mit seinem büro big von kopenhagen aus die welt erobert. vor wenigen wochen waren wir selbst vor ort und konnten uns davon überzeugen, wie konsequent bjarke ingels gewohnte strukturen weiterdenkt, wie er mit dem vorhandenen formenrepertoire wahre revolution betreibt. im danish design center wird gerade eine ausstellung gezeigt, die diesen prozess der annäherung an gewachsene strukturen und die behende modellierung oder auch übersetzung in die zeitgemäße sprache der architektur und des städtebaus dokumentiert.
das gebäude, welches uns am meisten beeindruckte ist das mountain dwellings. auf der webseite des büro big ist eine gute animation, wie das gebäude gedacht ist, welcher idee es folgt.

abb.: boserup, weitere photos hier
samstagspost#3 improv everywhere
wollt ihr in eiseskälte ohne hose u-bahnfahren oder eine ausstellungseröffnung auf einem bahnsteig feiern? vielleicht interessiert ihr euch für spontane musicals in der mittagspause oder führt gerne euren invisible dog gassi? dann ist das kollektiv improv everywhere unserer new yorker freunde um charlie todd ein ort der glückseeligkeit für euch.

abb. no-pants-ride by improv everywhere
100 sog. missions wurden von der stammcrew und unzähligen undercoveragenten unter dem slogan „we cause scenes“ schon realisiert und von katie sokoler -> color me katie dokumentiert. der webseiten-blog informiert über kommende dates, bietet ein schönes archiv verganger missions und läd zum mitmachen ein. ergänzend dazu gibt es eine unmenge videos auf youtube.
welcome urban age
November 4, 2009, 2:59
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zukunft
alles schon einmal gehört: mehr als die hälfte der weltbevölkerung lebt in städten, die zahl steigt; daraus entstehen physische, soziale, gesundheitliche, politische und viele weitere effekte.
städte wie new york, mumbai, mexiko stadt, berlin und einige weitere sind, so die einleitung zur urban age konferenz 2009, die testfelder für zukünftiges urbanes leben. hier werden die weichen für effekte gestellt, die aus dem unvernünftigen und unkontrollierten umgang mit resourcen, auch der resource stadt.
jedes jahr im november treten hochkarätige expertInnen zur urban age kongress zusammen um genau diese effekte und die wechselwirkungen zwischen den einzelfelder zu untersuchen.
darstellung der kernbereiche mit denen die konferenz beschäftigt ist

abbildung der webseite entnommen
mehr infos, interessante studien und links auf der webseite des projekts
sonntagspost#1 württembergischer kunstverein
die erste „sonntagspost#“ ist einem gebäude gewidmet, das den schönsten raum der republik beherbergt – der württembergische kunstverein in stuttgart. der vierecksaal misst etwa 2400qm und ist ein indirekt beleuchteter quadratischer, weißer raum mit grauem filzteppich. der raum begeistert durch seine schlichte größe, die durch die proportionale raumhöhe nicht überdimensioniert wirkt. am schönsten ist der raum im leeren zustand. martin disler hat den raum mit seiner ausstellung „die umgebung der liebe“ am wirkungsvollsten bespielt. das verlinkte video gibt zu dem überblick der ausstellung auch einen eindruck vom raum selbst.
das bild zeigt eine fassadenansicht mit der installation „stammheim“ von olaf menzel.

bild: eigene aufnahme
add: kunstgebäude II vierecksaal II installation II karte II webseite
samstagspost#2 color me katie
einer der fröhlichsten blogs, die uns bekannt sind, ist der blog von katie aus new york.

photo: my butterfly von katie
katie ist eine freischaffende fotografin und grafikerin, die neben der arbeit die welt mit ihren wundervollen ideen bereichert. der blog ist sehr privat und bietet eindrücke direkt aus ihrem täglichen leben. katie ist mitglied der vereinigung improv everywhere, von der wir nächste woche berichten werden. wie es der zufall will, ist katies blog diese tage auch ein jahr alt geworden, wozu wir herzlichst gratulieren und für viele schöne gemeinsame stunden danken.
aber seht selbst: web
neue impulse zur tempelhofdebatte
Oktober 30, 2009, 8:23
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ökonomie
„die erklärung“ bringt sich mit einer extrem überspitzten satire in die diskussion um das flughafengelände tempelhof ein. „slums für deutschland“ ist die idee, quasi der import des „erfolgsmodells“ aus südamerika.
ob ein solches modell in deutschland zukunft haben kann bleibt abzuwarten, jedoch ist ja jede noch so wilde idee in bestimmten kreisen stets willkommen.

Fotomontage: Matthias Schumacher
unter Verwendung von mckaysavage (flickr)
happy birthday to us!
Oktober 17, 2009, 12:47
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ansagen
übrigens, heute ist stadtstadtstadt genau ein jahr alt. viele schöne dinge sind zwischenzeitlich passiert, interessante begegnungen fanden stadt, spannende zusammenarbeiten und immer wieder auseinandersetzungen über unser aller lieblingsthema – die stadt.
vivat urbs, vivat urbsurbsurbs!!

bild von madelon vriesendorp
samstagspost#1 cardboardia
den anfang der neuen rubrik „samstagspost#“ macht einer unserer absoluten lieblingsblogs: cardbordia

cardbordia ist ein sozial orientiertes kulturprojekt aus russland, das malerei, theater, bildhauerei, architektur, und musik vereint. im kern geht es darum, plattformen für unabhängig arbeitende künstler zu schaffen, neue kanäle der kunstproduktion und vermittlung zu erproben. als ursprung allen schaffens gilt im cardbordia-universum die pappe, aus der alle dinge gebaut werden.

an mehreren orten wurden bislang cardboard towns errichtet und einige ausgewählte arbeiten werden gerade in berlin ausgestellt. alle weiteren informationen unter den links: ausstellung II myspace II webseite
1 Block, 7 Familien, Tausendundeine Art des Zusammenlebens
Im Rahmen der Veranstaltung „Les Journées de l’Architecture / Die Architekturtage“ findet ein Kindergarten- und Schülerwettbewerb zum Thema „1 Block, 7 Familien, Tausendundeine Art des Zusammenlebens“ statt.
Die Auslober wollen mit der Ausgabe die junge Generation für Fragen der städtischen Dichte sensibilisieren und ermuntern, sich neue Lebensformen, Bauarten und Wege des Zusammenlebens vorzustellen. Gesucht werden Ideen, die den Nachhaltigkeitsaspekt betonen und die pluralistischen Lebensbedingungen der Bewohner von Städten verbessern sollen.

Abb.: Modellausstellung 2008, France 3 Alsace, Straßburg (c) Jean-Baptiste Dorner
Zur Auslobung sind auch verschiedene Modelle des familiären bzw. partnerschaftlichen Zusammenlebens zur Inspiration beigefügt.
Der Wettbewerb läuft noch bis 16. Oktober, danach sollen die Ergebnisse innerhalb mehrerer Ausstellungen begutachtet werden können.
Weitere Infos hier Auslobung hier