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berlin will also noch eine freifläche mehr. ein großer luxus in premiumlage historische mitte.
eine debatte macht seit tagen die runde, die angestossen vom regierenden bürgermeister klaus wowereit nun an einem punkt angekommen ist, an dem zwei grundsätzliche fragen gegenüber stehen: was macht urbanität aus und wieviel davon will bzw. kann sich berlin überhaupt leisten. wo die eine fraktion gestern mehr oder weniger zeitgemäße und attraktive vorschläge vorgestellt hat, denkt die andere über nachverdichtung und zwangsintegration des historischen erbes nach.
regula lüscher, die mit den fünf vorschlägen zur künftigen gestalt des marx-engels-forums und der angrenzenden flächen des rathausforums für eine dritte lösung im streit um ’so lassen wie es ist’ und ‘komplett bebauen’ werben will, entdeckt als bislang letzte dieses jahr die bürger und die öffentlichkeit. die entwürfe jedoch sind ein auf und ab zwischen wühlen in den annalen der stadt und historischer chance durch visionäre entwürfe (ist etwas anderes als vision!) etwas für berlin gänzlich neues zu machen.
prompt melden sich die alten herren der baukultur zu wort, die unterstützt von ihren planergroupies (gibt es sowas?) mit dem wertvollen historischen berliner grundriss um die ecke kommen, und behaupten, dass man diese 1930-er-romantik einer solchen fläche auch heute wieder abringen könnte.
was soll dieser latent rückwärtsgewandte blick in der planung? werfen wir unsere anker nur noch in die vergangenheit? fällt uns selbst nichts mehr ein, wie unsere zukunft zu gestalten sei, als dass wir nur noch alten krempel rekonstruieren? sind wir schon da angekommen, dass dieser vorauseilende neopostkonservatismus unser gesamtes denken lahmlegt?
das schloss in seiner ausgestaltung ist schon ein großes opfer an die zukunftsfähigkeit unserer gedanken und visionen, doch mit einem solchen treppenwitz der geschichte sollten wir das kapitel neues-nach-altem-muster-rekonstruieren-um-auf-nummer-sicher-zu-gehen endlich abschließen. allen unkenrufen zum trotz, kritische rekonstruktion ist mittlerweile auch eine idee von gestern.
et voila – die diskussion ist eröffnet…
presseecho tagesspiegel I morgenpost I taz I berliner zeitung
ergänzend dazu kam heute eine mail über den landesverteiler, in der fr. staatssekretärin kisseler einige interessante gedanken äußert: berlin.de einzig macht mir sorgen, dass auch sie von visionen spricht.
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es weihnachtet sehr und selbst architekten sind so ergriffen, dass sie die moderne vergessen und dekorieren, was das zeug hält. es gibt ja so einige weihnachtssüßwaren-wettbewerbe (siehe zimtstern-wettbewerb etc.), jedoch der bauplan für das „draft house“ des hometta-kollektivs steckt alle in die tasche. und hometta setzt noch einen drauf, wenn ihr eine hometta-membership zeichnet, könnt ihr ein draft-kit gewinnen, worin alle baustoffe enthalten sind. also, schnell plan runterladen und ran an die kekse.

abb. von der hometta webseite info von arch daily
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Im Magazin Stadt:Pilot werden regelmäßig Berichte über Pilotprojekte in der innovativen Stadtentwicklung herausgegeben und Interviews zur Diskussion neuer Ansätze publiziert. Einige besondere Projekte werden in diesen Tagen abgeschlossen, so will diese Ausgabe auch gleichzeitig resumieren, in wie fern die beteiligten Städte mittels der durchgeführten Maßnahmen die angestrebten Ziele erreichen konnten.

Das Heft kann kostenfrei im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) angefordert werden: nationale-stadtentwicklungspolitik@bbr.bund.de
Weitere Infos unter
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am kommenden samstag findet im berliner tierheim eine tolle aktion statt. im tierheim-antiquariat werden tausende bücher für jeweils zwei euro abgegeben. mit dem erlös wird das tierheim unterstützt. die bücher kommen von der papierbank, einer cleveren recycling-initiative, bei der man mit wertstoffen geld verdienen kann.
weitere infos: artikel über buchverkauf II tierheim berlin II papierbank
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eines unserer lieblingsthemen ist die urbane landwirtschaft. aus brachflächen werden gärten oder auch ackerflächen oder weiden, auf denen lebensmittel gedeihen oder, wie im folgenden beispiel, auch kühe grasen. das vom baumarktriesen horn**** (wie passend) finanzierte „wahnwitzige projekt“ findet nun zwischen dem 27. und 29. november auf einer baulücke im prenzlauer berg statt. neben allerlei aktionen wird auch leckere milch verkostet, sodass das sinnliche an urbanem landwirtschaften nicht zu kurz kommt.

die grafiken sind der webseite des projekts entnommen, wo auch weitere infos und der standort zu finden sind. stadtstadtstadt sagt muh!



